1. Station des Rundgangs:

Der Schloßfelsen

Schloßfelsen Falkenstein

Inmitten unserer schönen Stadt Falkenstein erhebt sich der sagenumwobene Schloßfelsen. Er ist Aussichtspunkt für viele Besucher mit einem weiten Blick rings um Falkenstein und bietet daher eine gute Möglichkeit, die weiteren Highlights der Stadt zu erkunden.

Geschichtliches

Die Burg Falkenstein, auch Schloßfelsen Falkenstein genannt, ist heute der Rest einer kleinen Wehrburg inmitten der Stadt, auf einem Felszug, der sich von Auerbach bis Grünbach erstreckt.  Die Burg Falkenstein wurde um das Jahr 1200 durch die Vögte von Weida und Plauen errichtet. Sie war mit den Burgen Treuen, Auerbach und Schöneck Teil einer Burgenkette, die das Rodungsgebiet der Herrschaft Plauen nach Osten hin absichern sollte.
Die landesherrliche Burg Falkenstein wurde als Lehen von den Vögten an das gleichnamige Adelsgeschlecht Falkenstein gegeben. Sie sind 1267 mit Johannes von Falkenstein als Gefolgsleute des Heinrich I. von Plauen nachgewiesen. lm Zuge des Vogtländischen Krieges, als die Vögte von Weida, Gera und Plauen den Großteil ihres Besitzes an Kaiser Karl lV. (1316 - 1378, ab 1355 Kaiser) und die Wettiner verloren, mussten die Falkensteiner dem Böhmenkönig Karl IV. das Öffnungsrecht für ihre Burg einräumen. 1395 wurde die Burg Besitz der Wettiner. Die von Falkenstein waren bis 1665 in Magwitz bei Plauen ansässig, ihre Nachkommen leben bis heute in Deutschland und der Schweiz.
Die Wettiner belehnten am 20. Januar 1400 die Herren von Trützschler mit der Burg und in ihrem Schutz entwickelte sich der Ort zu einer kleinen Stadt (Stadtrecht von 1448). Die Trützschler waren es auch, die das heutige Schloß zu Füßen des Felsens errichten ließen. Die um 1528 bereits verfallene kleine Burg wurde im Jahr 1618 unter Georg Abraham Trützschler abgebrochen. Der Stumpf des Wehrturmes bestand bis 1859 als rundes Häuschen auf dem acht mal acht Meter messenden Plateau auf dem Gipfel des Schloßfelsens. Nach dem Stadtbrand 1859 wurde ein Pavillon errichtet. Heute dient diese Fläche als Aussichtsplatz.
(Quelle: Stadtarchiv und Wikipedia)

Die Sage

Ein adeliger Jägersmann, der sich in den weiten Vogtlandwäldern verirrt hatte, wurde von einem Rudel Wölfe angefallen. In seiner Not flüchtete er an einen Felsen, um sich gegen die Wölfe zu wehren. Bald waren alle Pfeile verschossen, der Jagdspieß zerbrochen. Da kam ihm eine Schar Falken zu Hilfe, angeführt von einem Artgenossen, dem der Jägersmann einst den Flügel geheilt hatte. Die Falken trieben die Wölfe in die Flucht.

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